Wie du Blog, Studium und Arbeit unter einen Hut bringst

Ist es eigentlich möglich den eigenen Blog, das Studium und die Arbeit unter einen Hut zu bringen?

Wenn du auf diesen Beitrag geklickt hast, dann stehst du womöglich selber gerade an einem Punkt, wo du dich fragst, ob es sich überhaupt lohnt neben Studium und/oder Arbeit einen Blog zu starten. Denn eines steht fest: Ein Blog bedeutet jede Menge Arbeit!

Vielleicht bloggst du aber auch schon eine Weile und musstest feststellen, dass du es zeitlich einfach nicht schaffst, dich neben dem Studium und deiner Arbeit um deinen Blog zu kümmern. Dabei braucht ein erfolgreicher Blog vor allem eines: regelmässigen und hochwertigen Content.

In diesem Beitrag möchte ich dir daher zeigen, wie du es schaffst, dich trotz Studium und Arbeit um deinen Blog zu kümmern.

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Wie-du-Blog-Studium-und-Arbeit-unter-einen-Hut-bringst

Bevor wir starten...

Bevor ich dir zeige, wie du Blog, Studium und Arbeit optimal miteinander vereinst, möchte ich dir kurz etwas zu meiner Ausgangslage erzählen.

Zurzeit studiere ich ca. 60% an einer Pädagogischen Hochschule in der Schweiz. Gleichzeitig arbeite ich Teilzeit an einer Schule als Lehrperson mit ebenfalls 60%. Wie du siehst, geht das Ganze nicht ganz auf. Kombiniert ergibt es nämlich ein Pensum von 120%.

Ich würde es so beschreiben: Es ist mit dem Wochenende durchaus machbar. Das typische Wochende im Sinne von «frei haben» kann man sich in meinem Fall jedoch abschminken.

Wie du siehst, habe ich mit Studium und Arbeit schon relativ wenig Freizeit. Wer tut sich denn da bitte noch einen Blog an?!

Tja, ehm…ich!

Nicht aber weil ich meine Freizeit so verabscheue – ganz im Gegenteil. Ich habe schon immer sehr gerne geschrieben und gebloggt (meinen ersten Blog startete ich Ende 2014!). Ich möchte mich in 10 Jahren einfach nicht fragen müssen: «Was wäre gewesen, wenn…?».

Und so kam es, dass ich mich 2021 wieder an einen Blog gewagt habe.

Warum erzähle ich dir das alles?

Mit meiner Ausgangslage möchte ich dir aufzeigen, dass du durchaus einen Blog neben Studium und Arbeit verwirklichen kannst. Denn wie du siehst, habe auch ich kaum Zeit für andere Dinge als Lernen und Arbeiten. Und trotzdem: Es ist möglich und auch du kannst es schaffen!

Ich zeige dir wie!

 

Plane deinen Tag komplett durch

Was zu Beginn sehr mühsam klingt, ist unglaublich hilfreich! Um all deine Aufgaben unter einen Hut zu bringen, musst du deinen Tag unbedingt von A-Z durchplanen.

Meine täglichen Planungen mache ich mit Onenote. Für To-Do-Listen nutze ich mein Bullet Journal.

Onenote ist ein kostenloses Notizbuch-Tool (übrigens auch sehr praktisch fürs Studium). Darin erstelle ich eine Tabelle, worauf der ganze Tag im Halbstunden-Takt dargestellt ist.

Ein Tag am Wochendende sieht bei mir dann etwa so aus:

Onenote_Planung_Beispiel

Wie du siehst, trage ich wirklich ALLES in den Plan ein.

Um eine bessere Übersicht zu haben, habe ich die Tabelle in drei Spalten gegliedert («Arbeit», «Studium» und «Ich»). Theoretisch könnte man da noch eine Spalte «Blog» hinzufügen. Ich fand das dann allerdings zu unübersichtlich, daher habe ich mich dazu entschieden, alles, was den Blog betrifft, unter «Ich» einzutragen.

Mein Bullet Journal für meine täglichen To-Do-Listen habe ich von Amazon. Dadurch dass ich eher wenig Zeit habe mein Journal aufwendig und schön zu gestalten, arbeite ich sehr viel mit Stickern. Diese lassen sich schnell aufkleben und lassen meine Planungen und Listen trotzdem ansprechend und übersichtlich aussehen.

Mein Bullet Journal, eines meiner liebsten Stickerbüchern und Stickerseiten habe ich dir unten verlinkt.

Nachtrag: Mein liebstes Bullet Journal mit Schablonen und Stickern ist leider nicht mehr verfügbar. Ich habe dir daher ein ähnliches verlinkt.

Bestenfalls planst du nicht nur deinen Tag komplett durch, sondern auch deinen Blog Content. Wie du deine Beiträge für deinen Blog wie ein Profi planst, kannst du gerne in meinem Blogpost nachlesen.

Setze dir feste Zeitfenster für deinen Blog

Wenn du deinen Tag durchplanst, kann es auch schnell passieren, dass du alle Zeitfenster für Studium und Arbeit besetzt. Daher ist es wichtig, dir feste Zeiten nur für deinen Blog zu setzen.

Du kannst diese Zeitfenster regelmässig durch die Woche verteilen. Zum Beispiel jeden Abend eine Stunde. Du kannst diese Zeit fürs Schreiben nutzen oder auch fürs Promoten deiner Beiträge. Es muss nicht immer für das Gleiche sein.

Andererseits kannst du auch ein grösseres Zeitfenster festlegen. Zum Beispiel am Wochenende. Das hat den Vorteil, dass du dich wirklich in die Arbeit vertiefen kannst und nicht ständig unterbrochen wirst. Du brauchst dabei auch nicht alle Beiträge sofort zu veröffentlichen. Du kannst sie auch Schreiben und zu einem späteren Zeitpunkt einplanen.

Wichtig ist, dass wenn du dir diese Zeitfenster setzt, dass du sie dann auch einhältst. Sehe deinen Blog nicht nur als Hobby bzw. als Option, sondern behandle es wie deine Arbeit und erledige sie auch dementsprechend!

 

Schiebe deine Arbeit nicht auf

Je mehr du zu tun hast, umso wichtiger ist es, dass du deine Arbeiten nicht aufschiebst, sondern dann erledigst, wenn du Zeit dafür hast.

Zugegebenermassen ist das nicht immer ganz einfach. Helfen kann dabei die vorher angesprochene Tagesplanung. Auch To-Do-Listen sind sehr motivierend – auch diese sollten eingehalten werden.

Ich persönlich erledige Aufgaben, die ich nicht so gerne mag, eher am Morgen. So habe ich sie schnell hinter mich gebracht und kann mich auf den Rest des Tages freuen.

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Nutze Vorlagen für Pinterest

Falls du meinen Beitrag gelesen hast, wo ich dir die 10 besten Arten vorgestellt habe, um deinen Blog-Traffic massiv zu erhöhen, weisst du sicherlich, dass Pinterest ein wichtiger Bestandteil der Besuchergenerierung darstellt.

Umso wichtiger ist es, dass du auf Pinterest aktiv bist und regelmässig pinnst. Leider bedeutet regelmässig pinnen nicht einmal am Tag, sondern mindestens 5x. Du solltest also jeden Tag mindestens 5 eigene Pins pinnen (neben fremden Pins).

Das klingt erstmal nach viel. Wenn du dir aber Vorlagen für deine Pins erstellst, kannst du diese immer wieder nutzen. Du brauchst dann nur noch den Text anzupassen und sie bei Pinterest einzuplanen.

Um Pins zu erstellen, nutze ich Canva. Canva ist ein kostenloses Tool, um Grafiken aller Art zu erstellen.

Innerhalb einer Stunde kannst du so mit Sicherheit eine ganze Woche Pinterest-Posting sicherstellen.

Deine Pins brauchen auch nicht alle komplett unterschiedlich auszusehen. Du kannst auch nur die Farben oder ein Foto ändern, das erkennt Pinterest bereits als neuen Pin.

Pinne wann immer du Zeit hast

Viel wichtiger als viel auf einmal zu pinnen, ist das Pinnen verteilt über den Tag. Empfohlen werden bis zu 50 Pins am Tag.

Du wirst sehen, deine Pinterest-Statistiken werden schnell in die Höhe gehen. Selbst wenn du keinen perfekten Content pinnst.

Es braucht allerdings einige Monate Zeit, bis du genügend Besucher auf deinen Blog locken kannst. Sei also nicht allzu frustriert, wenn sich die Leute nicht gleich alle auf deinen Blog stürzen.

Versuche wann immer du kurz Zeit hast zu pinnen: Beim Zähneputzen, wenn du auf den Bus wartest, beim Essen, vor dem zu Bett gehen usw. Nutze jede einzelne Gelegenheit!

Du brauchst fürs Pinnen keine Zeit, du darfst nur nicht vergessen die kurzen Gelegenheiten zu nutzen!

Wenn das manuelle Pinnen nichts für dich ist, gibt es auch diverse kostenpflichtige Tools, die für dich eingeplante fremde Pins pinnen.

Lasse andere für dich schreiben

Nicht jeder Blogpost muss von dir geschrieben sein. Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Blogger für ihren Blog sehr gut nutzen können:

Gastbeiträge

Gastbeiträge sind eine tolle Variante, um Content für seinen Blog zu erhalten, ohne dafür schreiben zu müssen.

Du kannst dafür auf deinem Blog werben, dass du anderen Bloggern eine Plattform auf deinem Blog bietest. Sie können sich dann mit einem geschriebenen Beitrag bei dir melden. Du kannst dann immer noch entscheiden, ob das Thema und der Schreibstil zu deinem Blog passt oder nicht.

Siehe Gastbeiträge als einen Tausch an: Du erhältst Content für deinen Blog und jemand anderes erhält dafür Werbung für den eigenen Blog, denn der Beitrag sollte zum anderen Blog verlinken.

Fiverr: Freelancer anheuern

Auf Fiverr können Freelancer angeheuert werden, die bestimmte Beiträge für dich schreiben. Du entscheidest selber was geschrieben wird und wie viel du vorgeben möchtest.

Die meisten Freelancer bieten auch eine Überarbeitung der Texte an. Wenn du also nicht zufrieden bist mit dem entstandenen Beitrag, kannst du noch Verbesserungsvorschläge angeben, die der Freelancer dann umsetzt.

Fazit

Den eigenen Blog, das Studium und die Arbeit unter einen Hut zu bringen ist sicherlich nicht einfach. Du brauchst viel Disziplin und vor allem Leidenschaft.

Um deine Zeit sinnvoll einzuteilen, kann es daher hilfreich sein, den Tag durchzuplanen und mit To-Do-Liste zu arbeiten. In diesem Plan können dann feste Zeitfenster für den Blog freigehalten werden, welche zwingend auch eingehalten werden sollten.

Für das Promoten der Beiträge ist Pinterest die beste Plattform. Um regelmässig eigene Pins zu pinnen, können Vorlagen einmal erstellt und immer wieder verwendt werden. Fürs pinnen sollte jede freie Minute genutzt werden.

Wer mal wirklich gar keine Zeit fürs Erstellen von Content hat, kann auch Gastbeiträge auf dem eigenen Blog veröffentlichen oder sogar einen Freelancer anheuern.

 

Welche Tipps kennst du, um Blog, Arbeit und Studium unter einen Hut zu bringen?

 

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