Studium Tipps: 10 Dinge, die ich im Studium gelernt habe

Bist du auf der Suche nach Studium Tipps, weil bald dein Semester an der Uni startet? Dann bist du hier genau richtig!

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Ein Studium an einer Uni oder Hochschule kann sehr bereichernd und lehrreich sein, aber auch anstrengend. In diesem Beitrag möchte ich dir deshalb 10 Studium Tipps verraten, die ich in meinem Studium an der Pädagogischen Hochschule gelernt habe.

Die Studium Tipps sollen dir deinen Uni Alltag erleichtern und dich auf den perfekten Start vorbereiten!

In diesem Beitrag dreht sich alles um die hilfreichsten Studium Tipps für deinen Start.

Die 10 besten Studium Tipps

1. Dozierende haben in der Regel gute Absichten

Wenn ich etwas unfair finde oder ich etwas nicht verstehe, dann spreche ich das offen an.

Manchmal denke ich mir dabei aber schon, ob mich die Dozierenden danach noch mögen oder ob sie mich dann absichtlich durch die Prüfungen fallen lassen.

Nach insgesamt acht Semester Studium, die ich hinter mir habe, kann ich aber sagen, dass das genaue Gegenteil der Fall ist.

In der Regel meinen die Dozentinnen und Dozenten es gut mit einem und sie WOLLEN, dass man alle Prüfungen besteht.

Natürlich kann ich nicht für alle Dozierenden sprechen, aber ich denke, sie haben generell ein grosses Interesse daran, dass die allermeisten Studierenden ein Modul erfolgreich absolvieren. Schliesslich möchten auch sie ihren Job gut machen und ein Qualitätsfaktor ist sicherlich die Menge an erfolgreichen Studierenden.

Ich habe mich einfach schon einmal total gewundert, wie ich eine Arbeit bestanden habe, die (berechtigterweise) ziemlich heftig kritisiert wurde.

Ich kann es mir nur auf diese Weise erklären.

2. "TEAM" = Toll, ein anderer macht's!? Nicht mit mir!

Bevor ich mit jemandem arbeite, der nichts oder nur wenig macht, arbeite ich lieber alleine.

Durch das alleinige Arbeiten erspare ich mir Besprechungen und Diskussionen und kann so die Zeit sinnvoll für anderes nutzen.

Andererseits fehlt natürlich der Austausch.

Ich kann dir generell empfehlen nur mit jenen Personen zu arbeiten, von denen du weisst, dass ihr gut miteinander zurechtkommt. Ich arbeite eigentlich immer mit denselben 2-3 Mitstudierenden zusammen.

Mir ist auch Zuverlässigkeit und Sauberkeit sehr wichtig.

Das klingt jetzt hart: Aber es bringt mir nichts mit jemandem eine Arbeit zu schreiben, dessen Texte in jedem zweiten Wort ein Schreibfehler enthalten, nicht stimmig formuliert sind oder absolut keinen Sinn ergeben und dann von mir nochmals überarbeitet werden müssen.

Es gibt einfach Menschen, die können nicht Schreiben und einen Text sinnvoll strukturieren – und das ist eigentlich auch überhaupt nicht schlimm! Aber nicht, wenn es um DIE Arbeit geht, die entscheidet, ob man ein Modul besteht oder nicht.

Und ja, da bin ich vielleicht etwas egoistisch, aber ein erfolgreicher Abschluss ist mir wichtig.

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3. Planen ist das A und O

Vorlesungen, Hausaufgaben, Arbeiten zum Einreichen, E-Mails, die beantwortet werden müssen usw.

Manchmal können ganz schön viele Aufgaben auf einmal kommen.

Deshalb habe ich gelernt mich entsprechend zu organisieren und meine Aufträge in meine Bullet Journal zu planen.

Ein Bullet Journal ist eine Agenda, die selber gestaltet wird. Falls das nichts für dich sein sollte, findest du hier verlinkt deinen perfekten Planer fürs Studium.

Studium-Bullet-Journal
Mein Bullet Journal

Ich hatte mir fürs 6. Semester eine Übersichtsseite erstellt. Einmal für alle Vorlesungen (insgesamt sind es 14 Wochen). Und einmal für alle Hausaufgaben, die es wöchentlich gibt.

Habe ich eines davon erledigt, habe ich es in der jeweiligen Woche abgehakt. So hatte ich stets den Überblick darüber, welche Aufträge ich bereits erledigt hatte und welche noch nicht.

«LNW» steht für Leistungsnachweis und ist quasi die Prüfung des Moduls. Hatte ich dieses erledigt, habe ich es ebenfalls abgehakt.

Diese Methode fand ich nicht nur übersichtlich, sondern auch sehr motivierend, weil man direkt sieht, was man alles schon geschafft hat. 😀

Auf den folgenden Seiten habe ich dann wöchentlich alle Aufgaben und Vorlesungen nochmals beim genauen Datum notiert. Aber auch Aufgaben, die nichts mit dem Studium zu tun hatten, habe ich eingetragen.

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4. Nicht ausnutzen lassen!

Ich habe sowohl positive wie auch negative Erfahrungen bezüglich meinen Mitstudierenden gesammelt.

Meistens waren es positive Erfahrungen.

Ganz selten gibt es jedoch Personen, die ständig nehmen, nehmen und nochmals nehmen, aber niemals geben.

Und irgendwann muss man da einfach den Schlussstrich ziehen.

Ich hatte einmal die Situation, dass sich eine «Freundin» von mir nach meiner Projektidee erkundet hat. Ich habe natürlich davon erzählt und prompt war es ihre Idee und die hat sie tatsächlich durchgezogen.

Eigentlich war es Zufall, dass ich kurze Zeit später meine Idee geändert hatte und es demnach keine Rolle mehr spielte.

Aber trotzdem… Sowas braucht keiner!

Das passiert mir ein Mal und dann nie wieder.

5. Verlässliche Freunde sind wichtig

Wenn ich krank bin oder aus einem anderen Grund eine Vorlesung nicht besuchen kann, dann bin ich auf meine Mitstudierenden angewiesen.

Sie schicken mir ihre Vorlesungsnotizen und informieren mich darüber, was ich verpasst habe.

Das beruht natürlich auf Gegenseitigkeit!

Schaue also, dass du dich mit einigen an der Uni gut anfreundest, sodass ihr euch während dem Studium gegenseitig unterstützen könnt.

6. Genügend Pausen und Abwechslung

Jeden Tag nur lernen, lernen und nochmals lernen ist auf Dauer sicherlich nicht gesund.

Ich versuche mir immer wieder Zeitfenster offen zu halten, in denen ich auch einmal etwas für mich mache.

Meistens sind diese am Abend. Da schaue ich eine Netflix-Serie, zocke eine Runde oder gehe mit Freunden spazieren.

Seit Neustem habe ich auch wieder mit Sport angefangen, denn vom vielen Sitzen habe ich hie und da schon einmal Rückenschmerzen. Leider ist bei mir die Zeit immer etwas knapp und dann lasse ich als erstes den Sport weg… hehe 😀

7. Die Zeit beim Pendeln kann sinnvoll genutzt werden

Die letzten zwei Semester fanden bei mir zwar online statt, vorher war ich aber sehr viel mit der Bahn unterwegs.

Und anstatt einfach Musik zu hören und aus dem Fenster zu starren, habe ich begonnen diese sinnvoll zu nutzen.

Meistens habe ich Texte gelesen und mit kurzen Zusammenfassungen versehen. So hatte ich weniger Hausaufgaben und gleichzeitig bereits den prüfungsrelevanten Stoff zusammengefasst.

Für die Literaturkurse habe ich manchmal auch Bücher gelesen. Das ist besonders praktisch, wenn man auf die Bahn warten muss.

Ich HASSE es meine Zeit mit Warten zu verbringen! Da mache ich lieber etwas Sinnvolles.

8. Das Wichtigste lernt man von Mitstudierenden

Wann die Semesterferien starten? Welche Module ich überhaupt belegen muss? Ab wann ich mich für ein Praktikum bewerben muss? Wo ich diese ganzen Informationen überhaupt finde?

DAS ALLES habe ich nicht von der Uni gelernt – nein – das erfuhr ich beim Small Talk mit meinen älteren Mitstudierenden.

Mittlerweile gehöre ich selber zu den «älteren» und kann nicht verstehen, warum diese Informationen von der Schule aus nicht zu den Erststemestlern durchsickern???

Es ist nicht so, dass es nicht Stellen gäbe, wo man nachfragen könnte. So ist es nicht.

Aber es gibt Dinge, von denen man gar nicht weiss, dass sie anstehen und die man entsprechend auch nicht erfragen kann…

Sehr mühsam das Ganze.

Es zeigt aber einmal mehr, wie wichtig der Austausch mit den Mitstudierenden ist, wenn die Kommunikation seitens der Uni versagt.

9. Vergleichen ist verboten!

Eine Freundin von mir belegt teilweise fast doppelt so viele Module wie ich und scheint damit sehr gut zurechtzukommen.

Und ich bin schon mit 60% Studium und 60% Arbeit vollkommen an der Grenze. Irgendwie auch verständlich bei einem Pensum von 120%?!

Und trotzdem sagt mir immer eine innere Stimme: Was mache ich nur falsch, dass ich so am Limit bin und andere noch Luft nach oben haben, obwohl sie noch mehr arbeiten als ich?

Die Antwort darauf: Nichts. Ich mache nichts falsch.

Meine Freundin und ich sind nunmal nicht identisch. Wir lernen wahrscheinlich nicht gleich, organisieren uns unterschiedlich, haben unterschiedliche Prioritäten und empfinden Stress einfach unterschiedlich!

Und das ist auch völlig in Ordnung so!

Ich lasse mich nicht unter Druck setzen und beende mein Studium in meinem Tempo und wie es für mich am besten passt.

Vielleicht interessiert dich hierzu auch der folgende Beitrag: Wie ich Studium, Arbeit und Blog unter einen Hut bringe.

10. Früh vor Ort sein, lohnt sich

Dadurch dass die Zeiten meiner Bahn nicht sehr vorteilhaft sind, bin ich meistens etwa 50min zu früh an der Uni.

Diese Zeit nutze ich, um mir am Morgen ein Brötchen zu holen und mir den besten Platz im Vorlesungsraum oder Seminarraum zu sichern.

Der beste Platz heisst ist für mich da, wo es genügend Steckdosen gibt und der Ausgang schnell zu erreichen ist. 😀

In der übrigen Zeit lerne ich oder geniesse auch einfach mal die Ruhe vor dem Sturm.

Nun kennst du die 10 wichtigsten Studium Tipps und Learnings

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